Die Kindergartenzeit – neuer Lebensabschnitt eines kleinen Menschen

Hallo meine Lieben,

ich habe länger nichts mehr von mir hören lassen. Das lag daran, dass mich die Sommergrippe erwischt hat. Frisch und gesund kann ich mich wieder unserem Blog widmen.

Ich möchte euch heute von der Eingewöhnung und der anschließenden Zeit meines Kindes in der Kita berichten.

Das Kind in fremde Hände geben

Mein Kind in fremde Hände geben; der Gedanke daran fühlt sich nicht gut an. Ich kenne mein Kind am besten und weiß, was er braucht. Aber nun zum Anfang: Ende November 2014 kam mein Sohn auf die Welt und die ersten 2 Jahre kümmerte ich mich um unser Kind mit der Unterstützung meines Mannes und der Großeltern.

Bei den U-Untersuchungen wurden wir vom Kinderarzt immer darauf hingewiesen unser Kind mit 2 Jahren in die Kita zu schicken. Bei dem Gedanken daran wurde mir immer schlecht. Und ich fühlte mich auch unter Druck gesetzt von Seiten des Kinderarztes.

 

Anmeldung für in die Kita

Im April 2016 hatten wir dann einen Gesprächstermin mit der Kitaleiterin. Anschließend bekamen wir die Möglichkeit uns die Kita genauer anzusehen. Gleich im neuen Jahr ging es los mit der Eingewöhnung.

Bei dem Gespräch mit der Leiterin der Kita hatte ich zwar eher März 2017 angedachte, aber sie meinte, “wieso nehmen wir nicht den Januar”.

Der Januar kam. Im Vorfeld habe ich die notwendigen Sachen besorgt, die mein Sohn für die Kita benötigte. Als es dann soweit war und wir die Kita betraten, hatte ich wirklich ein mulmiges Gefühl. Ich mache mir manchmal einfach zu viel Gedanken.

Kindergartenzeit Greenful Spirit
© Pixabay

 

Eingewöhnungszeit

Die Eingewöhnungszeit war für 2 Wochen anberaumt. Auch da dachte ich, wenn das mal reicht. Mein Kind fühlte sich wohl und darüber freute ich mich sehr. 2 Stunden am Vormittag waren eingeplant.

Schon am dritten Tag sollte ich von der Erzieherin aus für 1 Stunde die Gruppe verlassen. “Falls etwas wäre, rufen sie an”, meinte sie. Die weiteren Tage sahen so aus, dass ich meinen Sohn nur  hin brachte und ihn danach wieder abholte.

Und tatsächlich: Es reichten die 2 Wochen zur Eingewöhnung.

 

Anfangs nur halbtags in die Kita

Da ich noch den ganzen Tag Zuhause war, ging mein Sohn das erste halbe Jahr nur den Vormittag in die Kita. Am Nachmittag machte er seinen Mittagsschlaf Zuhause und ich konnte so auch mit ihm Zeit verbringen.

Zeit auf dem Spielplatz, im Wald oder wohin es uns auch sonst getrieben hat.

Freunde hat er in der Kita auch sehr schnell gefunden, worüber ich sehr glücklich bin. Es gibt nichts Schöneres, als Freunde in der Kita zu haben. Und wenn er nicht gerade krank war, war er auch so gut wie täglich in der Kita. So konnte er auch eine gute Beziehung zu seinen Freunden aufbauen.

 

Umstellung auf Ganztags in der Kita

Seit Juli letzten Jahres geht er nun auch den ganzen Tag in die Kita. Es wurde erst geübt, ob das mit dem Mittagessen und dort schlafen möglich ist. Mein Kind hat es wunderbar gemeistert.

Nur ich war wieder diejenige, die sich zu viele Gedanken gemacht hat, wie immer. Nach seinen Ferien musste er sogar von Oma und Opa zur Kita gebracht werden und wieder abgeholt werden. Da wir als Eltern früh aus dem Haus mussten und nachmittags auch nicht rechtzeitig zurück waren, um selbst unser Kind zu holen.

Es war schrecklich für mich den ganzen Tag mein Kind nicht zu sehen. Aber ich musste mich daran gewöhnen, schließlich wollte ich meine unterbrochene Ausbildung abschließen.

 

Mama, ich möchte bei dir bleiben

Bis jetzt besucht er immer noch den ganzen Tag die Kita und es geht ihm gut dabei. Mir zum Glück auch. Seit 3 bis 4 Wochen sind wir in der Phase angekommen, dass er lieber bei mir bleiben möchte, anstatt in der Kita. Der Trennungsschmerz tut uns beiden weh. Nur mit der Unterstützung der Erzieherinnen bleibt er dann doch dort.

Jetzt sind erst Mal 3 Wochen Ferien in der Kita und wir können die gemeinsame Zeit in vollen Zügen genießen.

 

Wie war es bei euch mit eurem Kind? Klappt alles reibungslos oder war in der Eingewöhnung der Trennungsschmerz schon groß?

Lasst mir gerne einen Kommentar da und übers Teilen freue ich mich sehr.

Bis bald

Nicole

 

 

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