Geschenkezeit Greenful Spirit

Survivalguide für die Geschenkezeit

Hallo zusammen,

da ist er nun, der Dezember. Heute dürft Ihr bereits das sechste Türchen Eures Adventskalenders öffnen und Euren Nikolausstiefel hoffentlich reichlich gefüllt entgegen nehmen. Am Montag konnte ich leider keinen Beitrag veröffentlichen, weil der Server meiner Website Probleme hatte. Diese sind mittlerweile behoben und aus dem Blog Montag mache ich jetzt einfach einen Nikolaus-Beitrag.

Ich hatte mir überlegt, ob ich einen Blog-Adventskalender veranstalte. Doch zeitlich habe ich es nicht realisieren können. Dafür ist am 1. Advent auf dem Blog von Passions & Fruits bei der lieben Ramona ein Advents-Gastbeitrag von mir erschienen.

Wer mir auf Instagram folgt, wird gesehen haben, dass ich die erste Herr Nachhaltig Geschichte am Wochenende gepostet habe. Es war ein Experiment. Ich wollte wissen, ob sich noch mehr Menschen für meine veganen Geschichten interessieren.

Im Herzen war und bin ich schon immer eine Geschichtenerzählerin. Lange Zeit war dieses Feuer in mir verkümmert. Mit dem Blog habe ich mich wieder an das regelmäßige Schreiben heran getraut und Schrittchen für Schrittchen taste ich mich wieder an meinen Traum heran. Was denkt Ihr? Soll ich auf dem Blog mehr vegane (Kurz-)Geschichten veröffentlichen? Lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen.

Doch heute will ich mit Euch auf die bevorstehende Geschenkezeit schauen. Den nachfolgenden Text meine ich nicht ganz ernst und soll Euch zum Schmunzeln und Lachen einladen.

Survivalguide für die Geschenkezeit

Trip trap trip… Einmal nach links drehen, einmal nach rechts wälzen. Unglaublich, wie schnell die Nächte in diesem Jahr sich mit den Tagen abgewechselt haben. Jetzt sind wir schon im teuersten Monat des Jahres angekommen.

Im Dezember werden wir zur Kasse gebeten, wie sonst zu keiner anderen Zeit im Jahr. Und wir machen sogar noch freiwillig mit! Sobald kleine Kinder in der Familie sind, die eigenen oder Neffen und Nichten, sind unsere Geldbeutel kaum noch sicher.

Nikolaustag

Und jetzt ist schon wieder der “Füll-meinen-Stiefel”-Tag gekommen. Da kommt ein Mann im spitzen Hut, Stab und roten Bademantelkostüm samt Wattebauschbart in den Kindergarten und fragt die kleinen Menschen, ob sie denn schön artig waren.

Keines der Kinder ist so doof, dass es diese Frage verneint. Nein, ich habe meine Mama heute morgen beim Waschen und Anziehen nicht angeschrien. Natürlich habe ich mein Gemüse beim Mittagessen aufgegessen. Ähm ja… Wir sind ja nicht so und lassen den Kids diese Geschichten heute mal durchgehen.

Der Schokonikolaus ist am 6. Dezember nicht mehr weg zu denken… | © Pixabay, LoboStudioHamburg

Abends treffen wir dann in jedem Supermarkt nochmal einen Herrn im roten Bademantel, der kleine Säckchen mit Schokolade, Keksen und Mandarinen an die jungen Besucher verteilt.

Wir Eltern können froh sein, wenn nur ein Wunschzettel an den Weihnachtsmann gerichtet wird. Doch nicht jede Mama und jeder Papa ist davor sicher. Es gibt tatsächlich Kinder, die sich etwas vom Nikolaus wünschen, nicht nur Schokolade und essbare, orange Bälle. Da heißt es zweimal in die Geldtasche greifen, um die Kiddies ja glücklich zu machen.

Oh du schöne Paketezeit

Es ist zum Glück nicht erst seit gestern bekannt, dass am 24.12. jedes Jahr Bescherung ist. Die ganz fleißigen Weihnachtsmänner und -frauen fangen bereits im September an, ihre Öfen vorzuheizen, Plätzchen zu backen und das viel zu fettige Weihnachtsmenü zu planen.

Spätestens ab Oktober stolpern wir in den Supermärkten über die Schokonikoläuse und Lebkuchenkartons. Oh du fröhliche, durchgeknallte Vorweihnachtszeit!

Aber das ist natürlich noch nicht genug. Oh nein. Wie jedes Jahr rollen wir auf einen Paket-Kollaps zu. Die Post ist im Dauereinsatz und stellt schon Feldbetten für ihre Wichtel in Uniform auf. Schließlich sind die Online Kunden König. Auf keinen Fall darf ihnen auch nur ein Schritt vor die Tür in ein Offline Geschäft zugemutet werden!

Geschenkezeit Greenful Spirit
Der Paket-Lieferkollaps kommt regelmäßig zur Weihnachtszeit | © Pixabay, siala

Mal ehrlich: Wie oft hat der Paketbote diesen Monat schon bei Euch geklingelt? Einmal, zweimal? Dann seid Ihr wahrscheinlich keine Digital Natives oder einfach nur Weihnachtsmuffel oder Ihr lebt als Einsiedler einsam im Wald und feiert mit den Eichhörnchen mit Walnuss- und Moos-Buffet.

Ich warte schon drauf, dass der traditionelle Weihnachtsmann strammen, gelb-schwarz gekleideten Paketboten weicht. Es würde definitiv besser in unsere digitale “ich bestell mal eben online”-Welt passen.

Überlebenstipps

Wie kommen wir nun unbeschadet durch diese verrückte Zeit? Auswandern? Vorübergehend doch zu den Eichhörnchen in den Wald ziehen?

Ich denke, eine gesunde Mischung aus Entspannung, Vorbereitung und offline shoppen lässt uns unbeschadet im neuen Jahr ankommen.

Entspannt Euch. Weihnachten ist nicht als Wettbewerb gedacht für die schönsten und hellsten Lichterketten oder die teuersten Geschenke. Es ist im Kern immer noch ein Familienfest. Lasst uns das zusammen Sein feiern.

Ihr könnt Euch wie der Einzelhandel bereits ab September Gedanken zu Weihnachten machen. Oder Ihr sammelt das ganze Jahr über verschiedene (Geschenk-)Ideen und habt dann immer etwas parat. Plätzchen könnt Ihr schon Anfang Dezember backen und einen wöchentlichen Nachschub bis Heiligabend anfertigen.

Der wichtigste Tipp für mich ist offline shoppen. Bloß weil wir heute alles mit einem Mausklick bis vor die Haustür liefern lassen können, ist das kein Grund, es bis zum Umfallen zu machen. Die Geschäfte geben sich zur Weihnachtszeit viel Mühe, dekorieren, geben Gebäck und Glühwein aus… Diese Atmosphäre spürt Ihr nicht, wenn der Bildschirm Euer Einkaufsladen ist.

Der Post ist heute etwas anders geworden, als ich es geplant hatte. Ich hoffe, dass Ihr trotzdem etwas schmunzeln und lachen konntet. Habt Ihr schon alle Geschenke und Vorbereitungen für die bevorstehenden Festtage getroffen? Mir fehlt noch ein Teil. Einiges davon werde ich selbst machen, für anderes werde ich ganz oldschool in die Stadt fahren und offline die fehlenden Geschenke besorgen.

Lasst mir gerne einen Kommentar da und teilt den Beitrag, wenn Ihr jemanden kennt, der heute noch lachen sollte. Habt noch einen schönen Nikolaustag.

Farah

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2 Gedanken zu „Survivalguide für die Geschenkezeit

  1. Herzlichen Dank für diesen schönen Beitrag der es mal wieder auf den Punkt bringt! Ich bin ein ziemlicher Weihnachts Muffel da die Art wie das Fest in unserer Gesellschaft gefeiert wird mir so gar nicht zusagt…Darum gibt’s hier von allem etwas weniger: Weniger Kekse, weniger Deko, weniger Geschenke. Aber vielleicht eine kleine Online Pause um die gewonnene Zeit mit meinen Lieben zu verbringen…

    1. Ein minimalistisches Weihnachtsfest :-). Das wäre auch etwas für mich. Leider komme ich mit meiner Dreijährigen so schnell nicht aus der “traditionelle Weihnachten”-Nummer nicht heraus. Aber mehr als ein Bäumchen mit ein bisschen Deko, Plätzchen und Geschenke wird es hier auch nicht geben. Keine Blinke-Lichterketten und keine Staubfänger, weder am Fenster noch sonst wo in der Wohnung. Als ehemaliger Grinch kann ich sehr gut nachempfinden, wie das moderne Konsum-Weihnachten nerven kann. Trotzdem wünsche ich Dir, liebe Ute, noch einen schönen Nikolaustag.

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