Minimalismus für mich wieder entdeckt

Minimalismus als Lebenseinstellung

Wie auch beim Veganismus musste ich erst einmal begreifen, dass Minimalismus genau das Richtige für mich ist. Am Anfang denke ich immer, wenn ich mich mit diesen Themen befasse: “Ich kann mir das nicht vorstellen und was ist das denn für ein Leben?”

Letztes Jahr habe ich mich ausführlich mit dem Thema befasst und in meinem Leben und meinem Zuhause aufgeräumt.

Auch hier bin ich mit der Lebenseinstellung alleine. Mein Mann akzeptiert es nicht und  zieht auch nicht mit.

Als er es mit bekommen hat, bat er mich darum diese Lebenseinstellung abzulegen wie ein Kleidungsstück.

Minimalismus Greenful Spirit
© Pixabay

Erstmal wieder weg vom Minimalismus

Natürlich habe ich es um dem lieben Frieden willen gelassen, anstatt einfach meiner Lebenseinstellung treu zu bleiben.

Es war dann so, dass ich einige Dinge für uns und unsere Wohnung bestellt habe, weil ich der Meinung war, wir brauchen es.

Mein Verhalten schlug genau ins Gegenteil um. Im Nachhinein denke ich, dass ich es besser gelassen hätte.

So passiert es eben, wenn der Gedanke und das Verhalten in die andere Richtung umschlagen.

 

Hin und her gerissen

Da stehe ich nun vor der Abzweigung des Weges.

In welche Richtung soll ich gehen? Womit fühle ich mich wohl?

Ein innerer Zwiespalt, weil doch das Herz am Minimalismus hängt. Hätte mir vor 2 Jahren jemand gesagt, dass ich mal die minimalistische Lebensweise bevorzuge nach dem Motto weniger ist mehr…

Ich hätte mit dem Kopf geschüttelt und gesagt: “Ich minimalistisch leben, ich liebe doch das Einkaufen und neue Gegenstände zu besitzen. Sollen doch andere, wenn sie es für richtig halten minimalistisch leben.”

Ich war von mir selbst überrascht, dass ich mich mit dem Thema doch auseinandergesetzt habe, ihm eine Chance gegeben habe und begeistert war.

 

Zurück zum Minimalismus

Beim Artikel  Nachhaltig leben – der Welt etwas Gutes tun habe ich euch erzählt, dass mein Sohn beim Spielen meinen Teil des Kleiderschrankes ausgeräumt hat.

Als ich dann am nächsten Tag aufgeräumt habe, nutzte ich gleich die Gelegenheit um Kleidungsstücke, die ich nicht mehr brauchte, auszusortieren.

Und da war er wieder, mein Wille zurückzukehren zum Minimalismus. Es hat sich auch eine innere Veränderung breit gemacht. Ihr könnt euch denken, was ich meine: Erleichterung und Ballastabfall.

Ich möchte es diesmal weiterhin durchziehen und mir nicht meine Lebenseinstellung nehmen lassen.

Vor zwei Tagen habe ich auch im Kleiderschrank meines Sohnes zu viel Kleidung aussortiert. Immer mit dem Gedanken: “Warum hat mein Kind so viele Klamotten?”

Minimalismus Greenful Spirit
© Unplash

Tipps, die ich euch gerne mit geben möchte:

 

  1. Bleibt euch treu mit dem minimalistischen Lebensstil.
  2. Wenn ihr erst damit  begonnen habt, überstürzt es nicht.
  3.  Es ist ein langwieriger Prozess, der auch Platz in unserem Kopf schafft.
  4. Stück für Stück dem Minimalismus Raum schaffen: Kauft im Leben und Alltag
    minimalistisch ein (Lebensmittel), überlegt auch, ob ihr das wirklich braucht.

 

Natürlich möchte ich wie immer wissen, wie es bei euch ist. Erzählt mir gerne in den Kommentaren davon.

Aufräumen kann so befreiend sein und damit es auch nachhaltig bleibt, solltet ihr die Sachen, die ihr nicht gebrauchen könnt, verkaufen, verschenken oder spenden.

Bis bald

Nicole

 

 

Weitere Artikel zum Thema:

 

Veganes Online Marketing Greenful Spirit

 

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