My Promise for the Oceans Greenful Spirit

My Promise for the Oceans

Ocean Wave
© Free Stock Images

Hallo miteinander,

Seit dieser Woche ist die Verschmutzung der Meere durch Plastik in aller Munde. Die ARD strahlt derzeit die BBC Dokumentation “The Blue Planet II” aus. Darin wurden auch die drastischen Auswirkungen gezeigt, die das Plastik auf die Meereslebewesen und das ozeanische Ökosystem hat.
In hart aber fair wurde im Anschluss an die Ausstrahlung der Doku genau darüber kontrovers diskutiert.

The Blue Planet Effect

Während in Deutschland noch mitten in der Diskussion über dieses “Scheißproblem”, um es mit Herrn Habecks Worten zu sagen, steckt, geht in Großbritannien etwas vor sich, das “The Blue Planet Effect” genannt wird.

Die Queen hat sämtliches Einwegplastikbesteck, Flaschen, Becher, Tüten… aus dem Buckingham Palace und allen anderen royalen Residenzen verbannt. In England steigt die Nachfrage von Milch in Mehrwegglasflaschen. Die BBC verbannt sämtliches Einwegplastik bis 2020 aus ihrem Unternehmen. Großbritanniens größtes Teeunternehmen wechselt zu plastikfreien Teebeuteln. Die Hotelkette Marriott hat alle Plastikstrohhalme aus ihren Hotels im Vereinten Königreich verbannt.

Deutschland: Europameister im Plastikmüll

Während in Großbritannien also die große Anti-Plastikwelle rollt, hat der Durchschnittsdeutsche rund 37 kg Plastikmüll in 2017 produziert. Damit holt Deutschland den Europameistertitel im Plastikmüll. Außerdem steckt die Recyclingtechnologie noch in den Kinderschuhen, da bisher mehr als die Hälfte des Abfalls nach China verschifft wurde. Dieser Abfall galt offiziell als recycelt. Aus den Augen, aus dem Sinn… Seit dem 01.01.2018 herrscht dort Importstopp. Nun sind die Wissenschaft und die Industrie gezwungen die Entwicklung der Recyclingtechnik voran zu treiben.

Währendessen werden weiter schön Produkte in der Plastikverpackung gekauft und unbedacht im nächsten Gebüsch entsorgt. Erst neulich habe ich mich lautstark über einen Herrenlosen leeren Coffee-to-go-Becher im Sandkasten auf dem Spielplatz aufgeregt. Die anwesende Dame, die meinte ihn dort einfach liegen lassen zu können, reagierte etwas verschnupft.

Meine These ist es, dass die Religion und die Götter der westlichen Industrienationen Geld, Konsum und Kapitalismus heißen. Passenderweise bauen sie ihre Tempel aus dem Müll, den sie so selbstverständlich produzieren. Wir müssen wirklich etwas ändern. Sofort.

Mein Versprechen für die Ozeane

Wir können uns über die traurigen Auswirkungen unseres naiven Konsums aufregen. Oder aber wir werden aktiv. Aufklärung ist der Anfang. Aufklärung schafft ein Bewusstsein für das Problem. In Deutschland steht die Mehrheit noch auf der Stufe, dass sich dieses Bewusstsein erst noch entwickeln muss. Die nächste Stufe ist das Handeln. Sich dem Problem stellen und aktiv dagegen anzugehen. Hier befindet sich gerade Großbritannien dank des “Blue Planet Effect”.

Ein chinesisches Sprichwort besagt: “Ein jeder kehre vor seiner Haustüre. Dann wird die ganze Straße sauber.” Passend dazu bin ich heute Morgen auf die Kampagne I care der Meeresschutzorganisation Oceancare gestoßen. Oceancare hat den UNO-Sonderberaterstatus in Meeresfragen erhalten. Sie setzt sich für Meeresboden-Cleanups und eine Reduktion des Lärms in den Meeren (stille Ozeane) durch Schiffe usw. ein. Ihre Arbeit verdient größten Respekt.

Zu “I care”: Hier handelt es sich um eine Kampagne, in der jeder ein Versprechen abgeben kann seinen Plastikmüll zu reduzieren. Weniger Strohhalme, PET-Flaschen, Einwegkaffeebecher, in Plastik eingeschweißtes Obst und Gemüse… Man sucht sich eines der Versprechen aus und trägt sich per Mail in die I care-Liste ein. Dort bekommt man auch angezeigt, wie viele andere Menschen bereits das Versprechen abgegeben haben und wie viel weniger Plastikmüll dadurch in die Umwelt gelangt. Wenn jeder sein Versprechen ernst nimmt. Vor allem sich selbst gegenüber.

Gerne hätte ich mehrere Punkte ausgewählt. Allerdings hat mich diese Kampagne wirklich begeistert. Denn ein Versprechen hat auch heute noch bei den meisten Menschen einen hohen persönlichen Wert. Versprochen ist versprochen und wird nicht gebrochen.

Daher habe ich die Idee eine Bewegung im Anschluss an “I care” ins Leben zu rufen: My Promise for the Oceans.
Das hat folgenden Hintergrund: Die Meere bevorraten 80% des weltweiten Sauerstoffs auf der Erde. Wenn wir Menschen es schaffen die ozeanischen Ökosysteme zu zerstören, (und wir haben es tatsächlich fast geschafft, viel fehlt nicht mehr), bricht unsere Erdatmosphäre zusammen und wir werden ersticken. Uns geht wortwörtlich die Luft zum Atmen aus, wenn die Meere zerstört sind.

Mein Versprechen lautet:
 “Ich verspreche meinen Plastikmüll in allen Formen auf ein Minimum zu reduzieren. Ich werde weiterhin die Menschen im echten Leben wie im Worldwideweb über die Problematik aufklären, Lösungen aufzeigen und vorleben und ich werde aktiv damit beginnen herumliegenden Müll einzusammeln, damit dieser nicht den Weg in die Meere findet.”

Schließt euch mir an. My Promise for the Oceans ist ein Versprechen an euch selbst und für den Erhalt der Meere. Mein Versprechen fällt größer aus, weil ich bereits über 1 Jahr an der Thematik arbeite und weiß wie ich was ersetzen und wie ich Einwegplastik weitestgehend vermeiden kann. Ihr könnt es auch nach dem Vorbild von “I care” machen, z.B.: “Ich verspreche meinen Verbrauch von PET-Flaschen zu reduzieren.” Bereits damit ist viel gewonnen.

Ich hoffe auf viele Mitstreiter. Nehmt das Problem nicht ohnmächtig hin. Werdet aktiv. Lasst euch vom “Blue Planet Effect” anstecken 🌍🌊.

Wenn ihr wollt, lasst mir auch gerne ein Versprechen in den Kommentaren da oder teilt den Post. Je mehr Menschen er erreicht, desto mehr Versprechen können gegeben werden 😄.

Liebe plastikfreie Grüße
💚 Eure Farah 💚

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2 Gedanken zu „My Promise for the Oceans

  1. Ich verspreche weiterhin keine Plastik Tragetaschen, To Go Becher und Getränke Dosen zu verwenden. In Zukunft werde ich noch viel mehr Dinge unverpackt oder nicht in Plastik verpackt kaufen oder gleich selbst machen.

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