Leben nach meinen eigenen Regeln Greenful Spirit

Status You oder Status quo?

Hallo zusammen,

wie war euer Start in die Woche? Bei uns war es die letzten Tage herbstlich frisch und ich habe es genossen. Ja, ich bin eine Anhängerin der kühleren Jahreszeit. Die kalte Luft tut mir unglaublich gut und lässt mich klarer denken.

Denken, fühlen, infrage stellen. Darüber will ich mich heute mit euch austauschen.

 

Ein Leben, das alle führen?

Ich bin es Leid, Floskeln zu hören alà: “Das haben wir schon immer so gemacht. Das machen alle so. Es geht nicht anders. Wenn du es anders machst, wirst du scheitern…”

Am 15. August 2018 habe ich dazu einen Gastbeitrag auf dem Blog juliherzen.de veröffentlicht. Fast jeder Mensch erwartet von seinen Mitmenschen, dass der Status quo erhalten wird.

Der Status quo bietet unglaublich viel Sicherheit und Bequemlichkeit. Er ist berechenbar. Mache diesen Abschluss, erwerbe jenes Zeugnis und darfst deine Arbeitskraft für eine bestimmte Menge Geld verkaufen.

Dabei beobachte ich seit Längerem, dass junge Menschen viel seltener danach gehen, was sie selbst wollen. Vielmehr ist das zukünftige Gehalt und das Berufsprestige ausschlaggebend für ihre Wahl.

Leben nach meinen eigenen Regeln Greenful Spirit
© Pixabay

 

Über Ursache, Wirkung und normal sein

Dahinter steckt ein lineares Ursache-Wirkungs-Verständnis. So als ließe ich einen Becher auf den Boden fallen und er zerspringt in tausend Teile. Wenn dieser Becher wider unseren Erwartungen ganz bleibt, sind wir erstaunt. Das ist doch nicht normal?!

Normalität: Das sind wiederkehrende, erprobte eigene und fremde Erfahrungen. Traditionen. Gesetzliche Regulierungen. Ein Standardbrei, der durch zu viele Köche bereits verdorben ist.

“Das ist doch normal…” Wenn jemand bereits so einen Satz beginnt, stellen sich bei mir die Nackenhaare auf.

Vor Einstein haben alle Menschen geglaubt, dass Raum und Zeit stabile Größen sind. Normal oder? Dann kommt da ein Albert mit Zauselmähne daher und behauptet plötzlich das Gegenteil.

Er hat die Blase des physikalischen, linearen Weltbildes platzen lassen. Wird es nicht langsam Zeit, dass jemand aufsteht und die normale, lineare Status quo Blase platzen lässt?

 

Status You

Anstatt zu machen, was alle machen: Wie wäre es, wenn ihr eure eigenen Regeln aufstellt? Eure Erfahrungen selbst macht? Traditionen nicht als unumstößlich betrachtet?

Die meisten unter euch werden die meiste Zeit Fleisch in ihrem Leben gegessen haben. Weil es Tradition in Deutschland ist. Doch als Veganer haben wir diese Tradition gebrochen. Bye bye Fleischesser-Normalität.

Es ist normal, dreimal täglich zu essen. Ich esse nur zweimal täglich. Andere Menschen essen sogar nur ein Mal am Tag. Es ist normal in den Kindergarten zu gehen, die Schule zu besuchen und eine Ausbildung zu machen. Dagegen stehen die vielen Familien, die ihre Kinder als Freilerner groß ziehen.

Was ist denn nun normal? Ich mag dieses Wort nicht. Es vermittelt zu viel des Status quo. Dieser Status sorgt vor allem dafür, dass wir uns auf Vorgegebenes verlassen, unser eigenes Denken abschalten und die Verantwortung für unser Leben in fremde Hände legen.

Leben nach meinen eigenen Regeln Greenful Spirit
© Pixabay

 

Gestern hat die inspirierende Conni Bisalski einen Beitrag auf Facebook veröffentlicht, den ich gerne mit euch teilen will. Dieser Post ist auch der Ideengeber für den heutigen Blogartikel.

 

“I invite you to live a life that others don‘t understand.

A life that others might judge.
A life that is an expression of the status YOU and not the status quo. 
No more fitting in out of fear to stand out.

Allow yourself to make your own rules.
Those that are in alignment with your soul.
Those that support your intention of making a difference in your lifetime. 
Let’s celebrate decisions in life and business that are unrealistic, unreasonable and don’t make sense at all.
This is not about being different for ego’s sake.
This is about questioning “how things are done”, because “they have always been done that way”.
This is about expressing your truth and not caring what other’s think.
It’s about digging deep into your life’s purpose
and your message to the world and finding the courage
to share it with the world, no matter how crazy it might be.

Because the people who are crazy enough to think they can change the world, are the ones who do.

Love ya,
Conni.”

 

Wie steht ihr dazu? Bevorzugt ihr als vegan lebende Menschen noch die Komfortzone des Status quo oder schlagt ihr Lebenswege ein, die nicht in das lineare Weltbild der Gesellschaft passen? Lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen und teilt den Beitrag.

Euch noch einen guten Start in die Woche.

Farah

 

 

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