Zero Waste Leben Greenful Spirit

Zero Waste Leben: alles Do It Yourself?

Hallo meine Lieben,

Wie geht es euch? Mich hat es vergangenes Wochenende krankheitsbedingt erwischt und ich konnte dadurch nicht so viel Arbeiten.

Am Sonntag bekamen wir spontan Besuch von Farah und ihrer Tochter. Mit den Kindern haben wir am Nachmittag einen tollen Spielplatz besucht, wo sie sich austoben konnten.

Zu den mitgebrachten Getränken hat Farah den Kindern, eine Portion Pommes spendiert.

Neben dem Spielplatz war ein Streichelzoo mit Kiosk. Daher waren die Pommes. Mal wieder die einzige Möglichkeit etwas Veganes zu essen zu bekommen.

Hätten wir uns etwas mitgenommen, wären die Möglichkeiten anders gewesen.

Wenn ich also Zero Waste leben will: Muss ich mir dann alles selbst machen? Diese Frage möchte ich heute im Blogpost beantworten.

 

Zero Waste Leben Greenful Spirit
© Unsplash

 

Zero Waste unterwegs

Durch die spendierten Pommes fiel natürlich Müll an. Sie müssen ja irgendwo drauf gelegt werden. In diesem Fall auf eine Pappschachtel. Das kennt ihr bestimmt von früher.

Es geht aber auch anders bei Unternehmungen. Indem ihr euch zu Hause euer Essen für euch und eure Kinder vorbereitet. So spart ihr vor Ort auch wieder Geld.

Hier habt ihr verschiedene Möglichkeiten, wie z.B. ein Obstsalat im Glas to Go oder belegte Brote und selbstgemachte Sandwiches. Noch schön in der Edelstahlbrotdose verstaut, kann auch nichts passieren.

Mit eurem Trinken könnt ihr es genauso machen. Nehmt euch einfach eure Edelstahlflasche oder eine andere wiederbefüllbare Flasche, die ihr Zuhause habt und füllt sie mit Leitungswasser.

Sollte es trotzdem eine Frischhaltebox aus Plastik sein, weil ihr sie noch Zuhause habt, ist das nicht gleich ein Weltuntergang. Weiterverwenden ist besser als wegwerfen.

Wichtig ist nur kein unnötiger Müll unterwegs zu produzieren.

 

Zero Waste einkaufen

Um sich etwas für die Unternehmungen, die ihr machen wollt, vorbereiten zu können, geht es erst mal zum Einkaufen. Packt eure Stofftasche ein oder ihr vielleicht besitzt ihr ja einen stabilen Einkaufskorb.

In vorherigen Blogartikeln konntet ihr lesen, wie einfach es ist auch im Supermarkt oder Discounter loses Obst und Gemüse zu kaufen. Vor allem für diejenigen, die nicht regelmäßig zum Bioladen oder auf dem Land zum Hofladen des Bauern gehen.

Brot gibt es beim Bäcker. Die Verkäuferin kann es direkt in eure mitgebrachte Tasche legen, wenn ihr sie höflich bittet.

Falls ihr euch glutenfrei ernährt, besteht immer noch die Möglichkeit sich das Brot selbst zu backen.

Wasser in PET-Flaschen beinhaltet rund 375 Mikroplastikteile pro Liter. Leitungswasser ist nicht nur kostengünstiger, sondern auch gesünder.

Wenn ihr noch Nudeln, Reis, Haferflocken usw. benötigt, dann führt euch euer Weg in den Unverpackt Laden. Mit den mitgebrachten Dosen von Zuhause ist es kein Problem dort Trockenwaren einzukaufen.

Der Trend geht zu immer mehr Unverpackt Läden. So hat hoffentlich bald jeder Einen bei sich in der Nähe ohne zig Kilometer fahren zu müssen. Denn je länger der Transportweg für eine Ware ist, desto schlechter ist ihre Ökobilanz.

 

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© Unsplash

 

Zero Waste im Bad

Das Zero Waste Leben besteht nicht nur aus Essen und Trinken. Was ist mit dem Rest? Im Bad gibt es die Zahncreme, die Gesichtscreme oder die Seife zum Waschen.

Die Antwort ist ganz einfach: Do It Yourself.

Die Zähne müssen geputzt werden. Wenn ihr nicht eine x-beliebige Zahncreme benutzen wollt, könnt ihr euch aus wenigen Zutaten sie selbst herstellen. Ein Beispiel, wie ihr euch aus sechs Zutaten eine Zahncreme herstellt.

Die Damen unter euch benutzen bestimmt gerne eine Gesichtscreme. Auch diese könnt ihr euch selbst herstellen. So spart ihr auf lange Sicht Geld und Plastikmüll.

Natürlich gibt es auch Gesichtscreme im Glas. Doch die Aussicht sich diese selbst machen zu können, klingt doch gar nicht so schlecht.

Auch hier habe ich für euch ein passendes Rezept gefunden, wenn ihr mögt probiert es gerne Mal aus.

Duschen und danach gut riechen, wollen auch wir Veganer/innen. Um die Duschcreme oder das Duschgel im Regal stehen lassen zu können, habt ihr die Option eure Seife nach eurem Geschmack (nein ihr sollt sie nicht essen) herzustellen.

Seife selber machen: Anleitung mit natürlichen Zutaten

Ihr merkt schon: Utopia ist eine sehr hilfreiche Seite, die euch beim Zero Waste Leben unterstützt.

Wenn ihr euch noch schminkt, weil ihr euch anders nicht wohlfühlt, dann braucht ihr zum Abschminken am Abend ein Gesichtswasser. Dazu hat Farah einen wertvollen Tipp.

 

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© Unsplash

 

Zero Waste in der Küche

Der Einkauf war Zero Waste. Jetzt wollt ihr kochen oder frühstücken oder euch einen Rohkostteller machen. Mmh lecker. Da bekomme ich, während ich schreibe schon Hunger.

Dann ist es einfach wichtig, dass ihr dabei nur Biomüll habt. Der lässt sich leider nicht vermeiden. Weil Banane mit Schale ist für uns nicht genießbar.

Es gibt nun Mal Obst und Gemüsesorten, deren Schalen entfernt werden müssen.

 

Zero Waste im Alltag

Ihr könnt viele Sachen vermeiden wie:

  • der morgendliche Coffee to Go auf dem Weg zur Arbeit
  • Werbung im Briefkasten und kostenlose Zeitungen
  • Plastikverpackungen

 

Ich könnte diese Liste unendlich weiterführen. Wie ihr lesen könnt, ist das Zero Waste Leben gar nicht so schwer.

Falls ihr noch weitere Tipps braucht, weil ihr euch unsicher seid. Wir haben einen Gastartikel im Online Verbrauchermagazin wiado.de veröffentlicht.

Ich finde, dass wir immer noch etwas dazu lernen. Auch ich bin immer wieder gerne bereit, neue Dinge zu lernen. Wenn wir damit die Welt verbessern können, dann ist da nichts dagegen einzuwenden.

 

Ich wünsche euch eine schöne Restwoche. Vielleicht geht ihr ja am Wochenende einkaufen. Dann könnt ihr, wenn ihr mögt, mal darauf achten, wie ihr einkauft. Lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen, wie sehr ihr Zero Waste lebt. Der Beitrag darf sehr gerne geteilt werden. Vegan und Zero Waste ist unsere Zukunft.

Bis nächste Woche.

Nicole

 

 

Weitere Artikel zum Thema:

 

Veganes Online Marketing Greenful Spirit

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